Transalp 2009  1.Tag

 

Sonntag 23.08.2009
Valbella Lenzerheide - Davos

60,83 km
1417 hm
Fahrtzeit: 4:30
Tourenzeit: 10:00
Schnitt: 13,47

Übernachtung in Jugendherberge


Highlight: Idyllische Örtchen Ochsenalpe und Singletrails

9:00 Start in Lenzerheide. Es ist noch ein bisschen frisch, aber der Tag verspricht großes.
Also Bikes checken, Öl auf die Kette, Schlamm von der Gabel und.....

...letztes Gewichtstuning!
Wir kommen gerade 100 m...
pppppfffffffttthhh
Stefan fährt platt! Der Reifen hat gestern schon Luft verloren und Ihr könnt Euch die Sprüche vorstellen!
Wir verlassen Lenzerheide und begeben uns auf den Grischa Trail, jene 3 Tagestour die so tolle Trails haben soll.
Wir haben den Trail auf 2 Etappen zusammengestrichen und dafür auch die ersten flachen Etappen vom Bodensee bis nach Bad Ragaz gestrichen.
Impressionen vom Aufstieg zum Joch
Oben angekommen gibt es eine Stärkung im Bergrestaurant (2.Frühstück) Die Bedienung ist nicht sonderlich freundlich.
 
"Meine Mütze ist von Dolce uns Kabbana, ich hab nur gerade die Strassteine verloren.... "
Es geht über einen anspruchsvollen Sit und dann auf Schotter und Asphalt durchs Skigebiet hinunter nach Pradaspina (Schuhe im Spinat)

Wunderschönes altes Örtchen...

Doch wir sind zu weit gesurft!
Der Track geht 200 hm über dem Ort vorbei: Also Extraration an Höhenmetern!

Totz des kleinen Fahrfehlers, arbeitet unsere Satelitennavigation absolut fehlerfrei. Man muss nur ab und zu draufgucken und sich nicht nur dem Geschwindigkeitsrausch hingeben. Alex Altes Gerät macht dabei einen besseren Eindruck als mein neues Garmin Colorado. Die Akkustandzeit reicht nicht mal für einen ganzen Tag.
Es geht hinauf in Richtung Ochsenalp. Der Schotterweg ist sehr steil, ist aber mit abgesenkter Gabel komplett fahrbar.
Ochsenalp am Sonntag Nachmittag.
Die Schweitzer sind ganz aus dem Häuschen. Einer spielt auf der Quetschkommode, Es gibt Rösti mit Spiegelei. Hier ist die Bedienung deutlich freundlicher als heute morgen.
Noch ein paar Höhenmeterchen...
...dann geht es auf Schotter mit Volldampf hinunter nach Arosa.
  An dem kleinen Bahnhof in Langwies macht es wieder pppppfffffffttthhh
Stefan beschert uns die zweite Flickpause und erntet die entsprechenden Sprüche!
Alex fährt voran und nimmt den Pass nach Klosters und dann hinüber nach Davos.
Wir verpassen die Abfahrt, schauen uns tief in die Augen und beschließen in Anbetracht der vorgerückten Zeit weiter auf Asphalt nach Chur zu lutschen und dann mit der Rhätischen Bahn nach Davos zu fahren... Chickenway Wir rollen auf den Bahnsteig und direkt in den Zug, der auch nach wenigen Minuten startet. Natürlich haben wir keine Zeit für eine Fahrkarte am Schalter und berappen für unsere Bahnetappe stolze 50 Franken.
Wir sind im 19:30 in der Jugendherberge...
Ihr wisst schon beeilen, Essen gibt es nur bis 20:00 Uhr. Alex kommt um 20:15, wir haben Ihm aber noch eine Portion zurückstellen lassen! (Er macht einen grauen Eindruck!)

Blick auf Davos

4-3-2-1
trinkt was !
Dirk